Ein spannender Wettkampf um den Titel beim Fußball-Jahrgangsturnier der HAK/HAS Baden

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Großer Erfolg für Robert Luca und die HAK Baden beim „HAK Gambit“-Schachturnier

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Am 29. Jänner 2024 fand das Finale des Schachturniers „HAK Gambit“ im...

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Großer Erfolg für Robert Luca und die HAK Baden beim „HAK Gambit“-Schachturnier

Am 29. Jänner 2024 fand das Finale des Schachturniers „HAK Gambit“ im Hörsaal der HAK Baden statt, das von Direktor Mag. Peter Stangler initiiert und geleitet wurde. Die besten acht Spieler aus unterschiedlichen Handelsakademien und Handelsschulen in Niederösterreich und Wien konnten sich bereits im Vorfeld gegen 60 andere Teilnehmer*innen in einer Online-Vorrunde behaupten. Beim großen Finale wurden schließlich vier Runden Blitzschach (5:02 Minuten) mit je vier Partien gespielt. Lehrkräfte und Schüler*innen kamen in den Hörsaal, um den Spielenden bei den spannenden Entscheidungsrunden zuzusehen.

Nach einem mehr als dreistündigen, nervenzehrenden Kampf um die Plätze startete um 14 Uhr die finale Runde. Nach vier tollen Partien konnte sich Robert Luca aus der 4BK gegen seine Mitstreiter durchsetzen und den Sieg für die HAK Baden holen. Dank der freundlichen Unterstützung der Sparkasse Baden freute er sich nicht nur über eine eigens gestaltete Trophäe, sondern auch über einen Geldpreis von 200,- Euro. Aber auch für den 2., 3. und 4. Platz gab es tolle Preise im Wert von 150,- bis 50,- Euro, die freundlicherweise von Cerha Hempel Rechtsanwälte (150,- Euro), Tiefengraber & Partner (100,- Euro) und FERCAM Austria (50,- Euro) gesponsert wurden. Ein großer Dank gilt aber auch den weiteren Sponsoren cargo-partner, LKW Walter sowie Schweitzer + Partner, die das Turnier großartig unterstützen.

Insgesamt war das erste „HAK Gambit“ Schachturnier also ein voller Erfolg für alle Beteiligten und besonders für die HAK Baden, die mit Robert Luca nun einen amtierenden Schachmeister in der Schulgemeinschaft hat!

 

Wien um 1900 – Ein Besuch im Leopold Museum

Anlässlich der Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur um 1900 im Deutschunterricht besuchte die 5AK das Leopoldmuseum, eine der größten Sammlungen zur österreichischen Kunst der frühen Moderne. Die Führung dauerte 90 Minuten und berücksichtigte neben bildenden Künstlern wie Gustav Klimt und Egon Schiele auch Architekten und Designer wie Adolf Loos und Josef Hoffmann oder Künstler*innen der Wiener Werkstätte wie Emilie Flöge. So konnten neben Mobiliar auch Stoffdesigns und Reformkleider als Absage an das Korsett besichtigt werden. Perlenschmuck, Glasobjekte, Porzellan der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten im Design von Josef Hoffmann und Handtaschen waren ebenfalls zu sehen. Insgesamt konnte man in die Kunst und Kultur Wiens um 1900 eintauchen. Bemerkenswert ist auch das moderne Gebäude inmitten des MuseumsQuartiers, das seit 2001 zugänglich ist. Die Gründer der Sammlung waren Rudolf und Elisabeth Leopold, die beide Augenärzte waren und daher auf die Lichtverhältnisse im Museum besonderes Augenmerk legten. Etwa 50 Jahre lang hatten sie Kunst gesammelt, bevor sie ihre Sammlung 1994 in eine Privatstiftung einbrachten. Besucher*innen aus dem Ausland kommen oft vor allem auch wegen dieser großartigen Sammlung, die wegen der vielen Exponate auf drei Ebenen verteilt ist. Den Abschluss des Lehrausgangs bildete ein Kaffeehausbesuch, zumal das Kaffeehaus in Wien um 1900 eine besondere Bedeutung als Wirkungsstätte vieler Künstler*innen hatte.

Exkursion der 2AK in das Wirtschaftsmuseum

Am Mittwoch, den 13. Dezember 2023, fuhren die Schüler*innen der Klasse 2AK mit den Lehrerinnen Frau Professor Strecker und Frau Professor Weiss in das Wirtschaftsmuseum, um an einem Workshop im „Coco Lab“ teilzunehmen.

Zunächst erfuhren die Schüler*innen ein paar Fakten über das Wirtschaftsmuseum und den Workshop und wurden darüber informiert, dass die Abkürzung CoCo Lab für "Conscious Consumer Laboratory“ steht. Als Nächstes wurden sie aufgefordert, bei einem „Gewinnspiel" mitzumachen, jedoch ohne zu wissen, was der Gewinn sein würde. Dafür mussten sie auf einem Zettel bestimmte Fragen und Daten ausfüllen.

Anschließend gingen alle in den nächsten Stock, wo sie auch das sogenannte "CoCo-Lab- Parlament" kennenlernen durften. Jede(r) Teilnehmer*in bekam eine kleine Fernbedienung, mit welcher sie bei den Fragen, die sie betrafen, für ja oder nein stimmen konnten. Die Schüler*innen wurden nicht nur sprachlich gefordert, sondern auch körperlich, denn anschließend gab es ein kleines Teamspiel: Während fünf Personen an einem Seil zogen, um Strom zu erzeugen, spielten die anderen Flipper, der mit dem erzeugten Strom betrieben wurde. Dort waren drei kleine Schilder zu treffen. War das erreicht, gab es ein kleines Konzert, welches ebenfalls vom selbsterzeugten Strom betrieben war. Am Ende des Konzertes mussten alle so laut wie möglich sein. Nach der 2. Runde erfuhren die Schüler*innen noch etwas über erneuerbare Energie, wie und wo diese erzeugt wird und welche Formen in Österreich genützt werden.

Schließlich gab es dann noch eine kurze Erklärung zu den Treibhausgasen und deren Auswirkungen. Zuletzt wurde das Gewinnspiel aufgelöst, in welchem eine Schülerin gewann, jedoch war es kein Gewinn, wie man ihn sich vorstellen würde, sondern es waren die Daten, welche man zu Beginn auf den Zettel geschrieben hatte. Dadurch wurde klargemacht, dass wir oftmals leichtfertig unsere persönlichen Daten preisgeben.

Es war ein gelungener Workshop, der uns viel über bewusstes Konsumieren beigebracht und allen Spaß gemacht hat.

 

Autorin: Lara Becher

Begabtenförderung: Fremdsprachenwettbewerb 2024

In diesem Jahr nehmen Sofija Cakic (3AS), die letztes Jahr teilgenommen und den 3. Platz gewonnen hat, Benjamin Protar (3BS), Nazli Konakci (3BK) und Muhamed Ismaili (3BK) am 38. Fremdsprachenwettbewerb für Englisch teil, der am 06. und 07. März 2024 an der HAK St. Pölten ausgetragen wird.

Insgesamt können drei Runden durchlaufen werden, in denen die Kandidatinnen und Kandidaten jeweils verschiedene Fähigkeiten unter Beweis stellen müssen. Dabei steht allerdings nicht nur die Sprachfertigkeit allein im Vordergrund, sondern auch die Vertrautheit mit aktuellen wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen oder politischen Themen ist von Bedeutung. Die Organisation bezüglich Teilnahme der Schülerinnen und Schüler der HAK/HAS Baden erfolgt im Rahmen der Begabtenförderung durch Mag. Barbara Petermichl.

Einblick in die österreichische Demokratie

Am 10.1.2024, um 8:15, trafen sich die 2BK und 2CK am Wiener Hauptbahnhof, wo sie dann mit den Lehrkräften, Mag. Alexander Eckl, Mag. Nadja Breininger, Mag. Braunstorfer sowie Dipl. Sptl. Skorpil-Kastner mit der U1 zum Stephansplatz fuhren. Von dort aus ging es dann weiter zum neu sanierten Parlament. Kurz nach 9 Uhr begann die Führung im Besucherzentrum. Den griechischen Baustil verdankt das Parlamentsgebäude dem Dänen Theophil Hansen, der den Bau des Gebäudes als sein Lebenswerk ansah. Kaiser Franz Joseph finanzierte den Bau. Er war aber nur zweimal im Parlament, da er es als Bedrohung betrachtete und um seine Macht fürchtete. Im ersten Stock wurden die Schüler zuallererst in die Säulenhalle, das Herzstück des Parlaments geführt. Ein Friesgemälde, von Eduard Lebiedski, welches während eines Bombenangriffs im Zweiten Weltkriegs beschädigt, aber wieder restauriert wurde, ziert die Stirnseiten der Halle. Dann ging es weiter ins obere Vestibül, eine Halle, die von Statuen einiger griechischer Götter gesäumt wird. Im Anschluss wurde der Bundesversammlungssaal vorgestellt. Die Sitzbänke sind Originale aus dem 19. Jahrhundert. An der Stirnseite finden sich Statuen römischer Kaiser und Philosophen, wie zum Beispiel der Kaiser Augustus und der Philosoph Seneca. Dieser Saal wird nur bei besonderen Anlässen genutzt, wie bei der Angelobung des Bundespräsidenten oder einer Kriegserklärung und ist der Öffentlichkeit unzugänglich. Anschließend ging es in den Bundesratssaal. 60 Personen aus allen neun Bundesländern Österreichs bilden den Bundesrat. Von der Decke hängen zwei prächtige Luster, aus dem damaligen Königreich Böhmen, der heutigen Tschechischen Republik. In die Decke sind die Wappen der ehemaligen Kronländer der Austro-Ungarischen Doppelmonarchie eingelassen und hinter des Bundesratspräsidentenplatzes hängen die Wappen der österreichischen Bundesländer. Die Bundesratspräsidenten wechseln sich alle 6 Monate ab.

Zum Abschluss ging es in den Nationalratssaal, der im Stil der 50-er Jahre gehalten ist. 183 Abgeordnete der 5 Parteien (ÖVP, Grüne, SPÖ, FPÖ und NEOS) finden dort Platz. Anschließend informierten wir uns noch in der Aula über die Entstehung des Parlaments, woraufhin wir beim Stephansplatz um 13 Uhr entlassen wurden.

Autorin: Petra Popovic

 Wir danken unseren Sponsoren und Schulpartnern recht herzlich!

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