Am Freitag, dem 17.04.2026, besuchten wir, die 2BS, gemeinsam mit Herrn Professor Hörmann, das Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch (MUVS) in Wien und anschließend das Naturhistorische Museum.

Gleich am Anfang wurde uns im MUVS erklärt, warum es solche Museen überhaupt gibt: nämlich, um Aufklärung zu fördern und zu zeigen, wie sich der Umgang mit Themen wie Verhütung und Schwangerschaftsabbruch im Laufe der Zeit verändert hat. Wir haben dann viele verschiedene Verhütungsmethoden kennengelernt. Diese reichten von sehr alten und teilweise ziemlich ungewöhnlichen Methoden bis hin zu den modernen Mitteln, die heute verwendet werden. Manche Inhalte waren sehr überraschend, und es wurde deutlich, dass die Menschen früher keine sicheren Möglichkeiten hatten, um sich vor Geschlechtskrankheiten zu schützen oder ungeplante Schwangerschaften zu verhindern.
Ein großer Teil der Führung thematisierte auch, wie schwierig die Situation für Frauen früher war. Uns wurde erklärt, dass es Zeiten gab, in denen Schwangerschaftsabbrüche verboten waren und Frauen deshalb oft gefährliche Wege gegangen sind, um eine Schwangerschaft zu beenden. Das war teilweise ziemlich schockierend zu hören, weil man sich gar nicht vorstellen kann, wie riskant das gewesen sein muss. Gleichzeitig wurde aber auch betont, wie wichtig es ist, dass es heute mehr Rechte für Frauen und medizinische Möglichkeiten gibt.
Nach dieser lehrreichen Führung und einer kleinen Stärkung war unser nächster Stopp das Naturhistorische Museum. Dort konnten wir uns selbstständig umsehen, was sehr angenehm war, da wir individuell entscheiden konnten, welche Ausstellungsobjekte wir sehen wollten. Besonders die Dinosaurierknochen, aber auch die Sammlung von Steinen und Kristallen waren für viele von uns ein Highlight.
Insgesamt fanden wir den Ausflug sehr abwechslungsreich. Vor allem das Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch ist uns im Kopf geblieben, weil es nicht nur informativ war, sondern auch Themen angesprochen hat, über die man sonst nicht so oft spricht. Es hat uns dazu gebracht, einiges aus einer neuen Perspektive zu sehen.
Autoren: Lara Jandrisits, Aoes Alnaser
