Am 24. Juni 2026 unternahm die Klasse 1AK der HAK Baden gemeinsam mit PBSK-Lehrerin Mag. Martha Altmann und Klassenvorstand Mag. Christian Kostial eine lehrreiche Exkursion nach Wien. Ziel war es, die Geschichte des Judentums in Wien sowie die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus besser kennenzulernen.
Den Auftakt bildete die Besichtigung des Mahnmals gegen Krieg und Faschismus am Albertinaplatz. Das 1988 eröffnete Denkmal des Künstlers Alfred Hrdlicka erinnert an die Opfer von Krieg, Nationalsozialismus und Gewalt und regt dazu an, sich kritisch mit der österreichischen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Anschließend besuchten wir das Jüdische Museum Wien in der Dorotheergasse. Dort nahmen wir an einem Workshop teil, der die Geschichte und Gegenwart des jüdischen Lebens in Wien thematisierte und die Bedeutung der jüdischen Gemeinschaft für Wien. Besonders interessant waren Gespräche über Antisemitismus, jüdische Kultur und das Leben der jüdischen Bevölkerung während der NS-Zeit in Wien.

Nach einer kurzen Stärkung bei McDonald's bildete der Besuch des Holocaust-Mahnmals am Judenplatz den Abschluss der Exkursion. Das Denkmal erinnert an die rund 65.000 österreichischen Jüdinnen und Juden, die während der Shoah ermordet wurden. Seine nach außen gerichteten, verschlossenen Bücherregale symbolisieren das unersetzliche Wissen und die vielen verlorenen Lebensgeschichten und es ist heute ein bedeutender Ort des Gedenkens.
Die Exkursion war nicht nur informativ, sondern auch bewegend. Sie zeigte uns, wie wichtig es ist, die Geschichte zu kennen, aus ihr zu lernen und Verantwortung für ein respektvolles und friedliches Zusammenleben zu übernehmen.
