„schülerInnen.gestalten.wandel“

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„Spaßiger“ Theaterabend in der Josefstadt

4bk | 15. Dezember | Deutsch

Ihre große Begeisterung für das Theater bewies die 4bk, als sie sich sogar am Sonntagabend für einen Theaterbesuch im Theater in der Josefstadt begeistern konnte. Dargeboten wurde die (schon im Unterricht mit Mag. Christian Kostial gelesene und diskutierte) Alt-Wiener Volkskomödie „Einen Jux will er sich machen“ von Johann Nepomuk Nestroy.

Die moderne Inszenierung, die gute schauspielerische Leistung und originelle Gewänder überzeugten die Schülerinnen und Schüler und so wurde von einzelnen gleich nach der Vorstellung nach dem nächsten Theaterabend gefragt.

Workshop Heeresgeschichtliches Museum

4bk | 28. November | Geschichte

 

Am 28. November waren die Schüler/innen der 4bk gemeinsam mit ihrer Geschichtelehrerin Dr. Alia Moser im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien, um dort den Workshop Propaganda im Dritten Reich zu besuchen. Nachdem im ersten Teil die Geschichte der Propaganda anhand von Plakaten, Alltagsgegenständen und Filmausschnitten nähergebracht wurde, durften sich die Schüler/innen im zweiten Teil selbstständig mit Themen wie beispielsweise dem Frauenbild, der Jugend und Feindbildern in der NS-Zeit beschäftigen.

schuelerInnen.gestalten.wandel

3bk | 5. November | BPQM | Kühne + Nagel

Am Dienstag, dem 5. November, unternahmen wir im Rahmen des Projekts schuelerInnen.gestalten.wandel eine Exkursion zur Firmenzentrale von Kühne + Nagel Österreich am Flughafen Wien-Schwechat. Auf den Dialog vorbereitet und begleitet wurden wir von Mag. Martha Altmann und MMag. Doris Bernhuber, die uns in BPQM unterrichten.

Im Dialog mit dem CEO Franz Braunsberger erhielten wir einen Einblick in die Logistikbranche. Er informierte uns über seine Sicht der zukünftigen Entwicklung innerhalb der Branche und fragte uns auch, wie wir uns die Zukunft vorstellen und zu gesellschaftlichen Entwicklungen stehen. Hierbei haben wir explizit die Themen Globalisierung, Digitalisierung und Umweltschutz angesprochen.

Ein heißes Thema ist derzeit der Brexit Großbritanniens. So hat sich bereits die gesamte Branche auf mögliche neue Bedingungen (z.B. Zölle, Einfuhrbestimmungen) so gut wie möglich vorbereitet. Da Kühne + Nagel weltweit tätig ist, muss sich das Unternehmen laufend an unterschiedliche gesetzliche Vorschriften anpassen.

Wir erfuhren, dass das Unternehmen zurzeit 95 Lehrlinge ausbildet. Die Karrieremöglichkeiten innerhalb des Unternehmens sind vielfältig. Man kann an verschiedenen Standorten weltweit arbeiten und neue Stellen werden grundsätzlich immer zuerst intern ausgeschrieben.

Es besteht auch die Möglichkeit, Ferialpraktika im Unternehmen zu absolvieren und es werden immer wieder auch Diplomarbeiten unterstützt. Von der Personalverantwortlichen haben wir einige wertvolle Tipps bezüglich guter Bewerbungsunterlagen erhalten.

Insgesamt war es ein sehr interessanter Dialog, der uns einen tiefen Einblick in den Alltag unseres Gastgebers und seines Teams gegeben hat und uns dazu angeregt hat, über unsere Zukunft nachzudenken.

Ärzte ohne Grenzen

2bs | 12. November | PBSK

 

Am 12. November 2019 hatten wir im Fach Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz die Möglichkeit, die Non-Profit Organisation Ärzte ohne Grenzen besser kennenzulernen.

Auf Einladung unserer Professorin Mag. Altmann und durch Vermittlung der Initiative „schülerInnen.gestalten.wandel“ kam Frau Marion Jaros-Nitsch vom Ärzte ohne Grenzen Standort Wien für zwei Stunden zu uns in den Unterricht, um mit uns zu diskutieren.

Wir hatten einige für uns interessante Fragen schon vorbereitet, die Fr. Jaros-Nitsch uns alle genau und ausführlich beantwortete. Viele weitere Fragen unsererseits ergaben sich noch im Laufe des Gesprächs.

25 Jahre Jubiläum

Wir erfuhren, dass die Organisation vor 25 Jahren in Frankreich gegründet worden war - daher auch der französische Name „medecins sans frontieres“ und die Abkürzung MSF.

Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Neutralität

Zuerst diskutierten wir über die Grundsätze und Werte von MSF und wodurch diese gewahrt werden, dass zum Beispiel viele kleine Privatspender die Unabhängigkeit garantieren und in Kriegsgebieten stets neutral allen geholfen wird.

Fokus: Humanitäre Hilfe

Die medizinische Hilfe steht im Mittelpunkt bei MSF. Manchmal werden aber auch reines Trinkwasser, Notunterkünfte oder Nahrungsmittel organisiert.

Es wird in Notsituationen immer so rasch wie möglich geholfen und oft auch als einzige Organisation in sehr abgelegenen, schlecht erreichbaren Regionen. Als Beispiel erzählte uns Fr. Jaros-Nitsch über den Einsatz beim Tsunami in Indonesien.

Qualifizierte MitarbeiterInnen

Sie zeigte uns auf, wie viele verschiedene Berufsgruppen für Ärzte ohne Grenzen tätig sind. Vom medizinischen Personal im Bereich Wachdienst und Logistik bis hin zum Finanz- und Rechnungswesen ist alles dabei.

Bei jedem Einsatz gibt es sowohl nationale als auch internationale Arbeitskräfte im Verhältnis 9:1.

Die freiwilligen Einsätze dauern bis zu einem Jahr und können auch öfters gemacht werden. MSF ist immer auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern.

Risiken bei Einsätzen

Wir wollten natürlich auch wissen, wie gefährlich solche Einsätze in Krisengebieten sind, und mussten leider erfahren, dass es trotz internationaler humanitärer Abkommen oft Angriffe auf die Helfer gibt und der Respekt für die Helfer geringer wird.

In Kriegsgebieten werden sogar die GPS Daten von Krankenhäusern an die Kriegsparteien übermittelt und trotzdem wurde in Afghanistan ein Krankenhaus bombardiert und es gab viele Tote auch unter den Mitarbeitern von MSF.

Break the Silence

MSF möchte, dass die Menschen erfahren, wo Einsätze stattfinden und was in den Einsatzgebieten passiert. Information und Transparenz ist dabei sehr wichtig. Eine Aktion, an der sich Jugendliche beteiligen können, heißt daher Break the Silence.

Hilfe beginnt im Kopf

Nicht alle Katastrophen bekommen genug Aufmerksamkeit. Fr. Jaros-Nitsch machte uns bewusst, dass über viele Krisen- oder Katastrophengebiete z.B. in Afrika oder Asien in den österreichischen Medien wenig oder oft gar nichts berichtet wird.

Sie betonte, wie wichtig es ist, sich Informationen aus hochwertigen, verschiedenen und auch internationale Medien zu holen.
Nur wenn die Menschen über die Notlagen erfahren, sind sie auch bereit, zu spenden.

Gelungene Bewusstseinsbildung

Der Dialog mit Fr. Jarosch-Nitsch hat uns informiert, zum kritischen Denken angeregt, betroffen gemacht und zum Nachdenken angeregt.

 Wir danken unseren Sponsoren und Schulpartnern recht herzlich!

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